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Über uns

Geschichte von Manfred Horsch
und „number one“ – Autopflege


Ich wurde am 8.5.1937 geboren. Habe die Hauptschule absolviert und habe von 1952 bis 1955 eine Lehre zum Großhandelskaufmann, mit einem guten Abschluss zum Eisenwarenhändler, gemacht.

Mit 21 Jahren war ich 1. Verkäufer in einem großen Eisenwarengeschäft und hatte 6 Verkäufer und 2 Lehrlinge unter mir.
Da ich zu damaliger Zeit zu wenig verdiente, habe ich nebenbei Versicherungen verkauft. Da war ich so gut, dass die Versicherung mich bat, als Verkäufer aufzuhören und für sie neue Versicherungsvertreter auszubilden.

Bei dieser Gelegenheit, 1958, lernte ich Verkäufer kennen, die auf Parkplätzen Autopolituren verkauften. Das interessierte mich und da ich ein guter Verkäufer war, habe ich probeweise angefangen Autopolituren zu verkaufen. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich ab da auf das Verkaufen von Autopolituren spezialisierte. Diese Autopolituren waren von der Qualität nicht gut und ich beschloss 1964 selbst eine gute Politur herzustellen.

Am 1. Oktober 1964 habe ich meine erste Autopolitur hergestellt, die wesentlich besser war, als das, was ich bis dahin verkauft habe. Diese wurde in 1-Liter-Flaschen unter dem Namen „Plast-Autopflege“  verkauft.
Zur Herstellung habe ich 2 Garagen gemietet, ein Rührwerk von 50 Litern (eine alte Milchkanne) selbst gebaut. Zum Wachsschmelzen habe ich einen Einkochkessel benutzt. Die Garagen wurden schnell zu klein und es wurde eine kleine Produktionshalle von 60 qm angebaut. Auch wurde ein größeres Rührwerk von 200 Litern angeschafft.
Ab Anfang 1966 wurde „Plast-Autopflege“  dann in Kanistern von 1, 2,5 und 5 Liter abgefüllt und verkauft

Im Herbst 1966 fand in Osnabrück eine Verbraucherausstellung unter dem Namen „OSNA“  statt.
Da habe ich einen Stand gemietet, mein neues Auto reingestellt und meine Autopolitur, mit einem Vertreter, der schon von Anfang an meine „Plast-Autopflege“  bezogen hat, verkauft.
Der Erfolg war so groß, dass ich 1967 zwei weitere Verbraucherausstellungen getestet habe. Auch da wurde so gut verkauft, dass ich beschlossen habe, meine Autopflegemittel nur noch auf Ausstellungen zu verkaufen.

Meine Autopolitur wurde bis 1974 unter 2 Namen, „Plast-Autopflege“  und von meinen selbstständigen Vertretern, unter dem Namen „Poli-set“  verkauft.
Ab 1975 wurde der Name „Plast-Autopflege“  in „Plast-Super“  geändert. Dabei wurde auch die Rezeptur verbessert und die Politur in roten Kanistern á 1 Liter verkauft. „Poli-set“ in gleichen Kanistern nur in der Farbe Blau. Bis dahin hatten die Autos Nitro- später eine Kunstharzlack-Lackierung.

So langsam kamen neue Lacke, wie der Acryllack, auf den Markt, mit dem später fast alle Autos lackiert wurden.
Da musste auch ich die Politur ändern, weniger Schleifmittel dafür mehr Produkte, die dem Lackschutz dienten. Auch habe ich erstmals der Autopflege Acryl zugefügt, so dass sich die Autopflege, mit den neuen Lacken, besser verbunden hat und einen besseren Schutz gab.
Ich entwickelte die neue Autopflege so, dass man sie auch mit Feuchtigkeit verarbeiten konnte. Dadurch brauchte man weniger Material für ein Auto zur Pflege.

Ich beschloss die Autopflege in kleinere Behälter abzufüllen. Ich nahm Flaschen mit 500 ml Inhalt. Die Flasche sollte rot werden.
Es fehlte nur noch ein guter Name. Nach langem Nachdenken, Gesprächen mit Freunden und Kollegen fiel mir ein: „number one“ – Autopflege
flasche
Ein neuer Name, eine neue Flasche und die Farbe Rot, das war es!

Ausstellung-2
Stand IAW

Gleich auf der ersten Ausstellung, eine Autoausstellung in Stuttgart, das war der Hammer, wir konnten nicht so schnell sehen wie wir verkauften. Der Siegeszug von „number one“ – Autopflege begann.
Dezember 1984, auf der Motor-Show-Essen, ich hatte zwei Stände gemietet, an jedem Stand 2 Top-Verkäufer, ein Superumsatz, wie wir ihn noch nie, auf der Motor-Show, erzielten. Die Konkurrenz hat nur noch dumm geguckt.
Auf der Motor-Show-Essen haben wir über 40 Jahre ausgestellt.

1986 haben wir die Autopflege auch als „number one“ – Bootpflege, unter anderem, über 20 Jahre, auch auf der „BOOT“ in Düsseldorf, verkauft. Wo man Autos mit pflegen kann, da kann man auch Boote mit pflegen.
Das beweist ein Test im „Stander“ einer großen Bootszeitschrift: Von einem Kunden, der unsere „number one“ – Bootpflege unter seinem eigenen Label verkaufte, wurde die Bootpflege, mit 15 anderen Bootspflegemitteln getestet. Unsere Bootpflege wurde hervorragend bewertet u.a. hieß es: die Bootspflege war die einzige bei der nach 11 Monaten auf See, noch kein Schmutz angesetzt hatte.
Dieser Kunde verkauft im Jahr, seit diesem Test, über 2.500 1-Liter-Kanister von unserer Bootpflege unter seinem Label.
Bootspolitur

1990, nach der deutschen Wiedervereinigung, haben wir den Verkauf von „number one“ – Autopflege, mit großem Erfolg, auch in den neuen Bundesländern fortgeführt. Da aber 1990 die Produktion und der Verkauf von „number one“ – Autopflege immer mehr wurde, brauchten wir auch eine größere Produktionshalle und auch mehr Lagermöglichkeiten.
1990 kauften wir das Grundstück, mit einer Halle von 200 qm und einer Lagerhalle von ca. 60 qm, in der Teufelsheide 6. Das Grundstück war 1.600 qm groß, mit der Möglichkeit, noch eine größere Halle dazu zu bauen.

Bis dahin hatten wir nur eine Lackpflege hergestellt. Nun hatten wir aber die Erfahrung gemacht, dass viele Autos nichtlackierte Plastikteile wie Stoßstangen, Rammschutzleisten usw. hatten. Auch das Cockpit wollte gepflegt werden.
Ich begann eine Plastik-Pflege zu entwickeln, die man bei den Plastikteilen Außen und auch für das Cockpit verwenden konnte, die „number one“ – Plastik-Pflege
Die Kunden waren damit so sehr zufrieden, dass wir fortan beim Verkauf von 2 Flaschen „number one“ – Acrylversiegelung immer eine Flasche Plastik-Pflege dazu verkauften. Das wurde dann auch unser sogenanntes Werbepaket.
Der Verkauf beider Produkte entwickelte sich sehr gut, obwohl wir mittlerweile sehr viel Konkurrenz bekommen hatten.

Ende Februar 1998 verkaufte ich wieder einmal unsere Produkte auf der „ABF“ in Hannover, als, ohne dass ich es bemerkte, Einkäufer von einem großen Shoppingsender an meinem Stand waren und unsere Produkte zum Testen gekauft haben.
Mitte März bekam ich von diesem Shoppingsender einen Anruf, man habe verschiedene Autopflegemittel und auch die Verkäufer getestet und von allen Pflegemitteln wäre die „number one! – Autopflege die beste gewesen und auch von den Verkäufern wäre ich der beste gewesen. Man hat mich nach München zu einem Gespräch, für eine Zusammenarbeit, eingeladen.

Am 24, März 1998 hatte ich meine erste Live-Sendung, mit der „number one“ – Autopflege, beim Shoppingsender „HOT“ (Home Order Television).Der Erfolg hat den Sender und auch mich total überrascht.
Wir verkauften ein Autopflege-Set, 2 Flaschen „number one“ – Acrylversiegelung + 1 Flasche „number one“ – Plastik-Pflege für DM 49,95. Nach 5 Minuten waren wir ausverkauft, 400 Sets, obwohl die Show 20 Minuten gehen sollte.
Der Sender war begeistert und ich hatte bis Ende 1998 noch weitere 60 Sendungen, bei den ich im Durchschnitt immer mindestens 1.000 Sets verkaufte.
Bei diesem Shoppingsender verkauften wir unsere Produkte 10 Jahre, später nochmal, bei einem anderen Sender, 2 Jahre. Da die Umsätze immer weniger wurden, haben wir den Verkauf bei den Shoppingsendern eingestellt.
Durch den Verkauf in den Shoppingsendern wurde die „number one“ – Autopflege (und gleichzeitig auch ich) in Deutschland sehr bekannt. Ich musste sogar Autogrammkarten herausgeben.

Im Juni 1998 habe ich unsere Produktpalette um ein weiteres Produkt, den „number one“ – Regenabweiser, erweitert
Nach vielen Versuchen war das Produkt fertig und unterschied sich in der Zusammensetzung, erheblich von allen anderen Regenabweisern, die auf dem Markt waren.
Da habe ich das Produkt zum Patent angemeldet. Die Patenterteilung erfolgte dann allerdings erst im Jahre 2004, da einige Konkurrenten, gegen das Patent Einsprüche erhoben haben, die alle abgelehnt wurden.
Im Oktober 1998 habe ich den Regenabweiser auf der „IENA“ (Erfindermesse in Nürnberg) vorgestellt und wurde prompt mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.
Auch dieses Produkt wird bis heute sehr gut verkauft.

In den kommenden Jahren wurde die Produktpalette um einige Produkte wie Auto-Shampoo, Sprühreiniger, usw. auf bis heute über 15 Produkte erweitert, so dass die Produktionshalle zu klein wurde.
Da wir auf unserem Grundstück genügend Platz hatten wurde 2000 eine neue Halle, von ca. 300 qm, dazu gebaut. Im März 2001 wurde die Halle feierlich, mit ca. 100 Gästen, eingeweiht.

Mittlerweile hatten sich auch unsere Maschinen erheblich verändert. Wir produzierten jetzt in einem 1000-Liter-Rührwerk und zwei 500-Liter-Rührwerken und hatten auch mehrere halbautomatische Abfüllanlagen in Betrieb.

Werk



2002 habe ich dann die „number one“ – Acrylversiegelung überarbeitet, da inzwischen auch die sogenannten Wasserlacke, mit denen die ersten Autos lackiert wurden, auf den Markt kamen. Dieser neuen „number one“ – Acrylversiegelung wurde dann auch 2002 Gebrauchsmusterschutz (kleines Patent) erteilt.
Mit der neuen Lackpflege bin ich auch wieder auf die IENA in Nürnberg. Die wurde dann dort, auch mit der Bronzemedaille ausgezeichnet .

Seit 2004 verkaufen wir die „number one“ – Autopflege auch sehr erfolgreich über unseren Online-Shop. Mittlerweile erhalten ca. 4000 Kunden unseren monatlichen Newsletter.

Wir haben im Laufe der Jahre unsere Produkte, zwar in kleinen Mengen, in viele Länder der Welt geliefert, bis ich 2002, auf einer Ausstellung in Bremen, Herrn Wang Lei, von der Firma Tenson, aus Shanghai/China, kennen gelernt habe. Es bildete sich eine kleine Freundschaft die bis heute anhält.
Die Firma Tenson von Herrn Wang übernahm von uns, ab 2002, die Alleinvertretung für China.
Im Laufe der Jahre wurde die „number one“ – Autopflege auch in China getestet und für gut befunden. Das Ergebnis: Wir haben in China bis heute 6 große internationale Auto-Hersteller beliefert.

2004 wurde dann „number one“ – Autopflege, beim Deutschen Patentamt, als Schutzmarke eingetragen.

Logo

2005 waren wir dann erstmals, mit der „number one“ – Autopflege, in China auf der Auto-China in Shanghai. Der Erfolg war überwältigend.

Ich selbst war begeistert von China und auch von den Chinesen. Sehr freundlich und immer zu einem Lächeln bereit wurde ich empfangen und auch über die 10 Tage, die ich in Shanghai war, begleitet.
Ich war noch 2 Mal, 2006 in Peking und 2007 nochmal in Shanghai, in China und ich war immer wieder begeistert.
Da der Verkauf im Shoppingsender und auch auf den Verbraucherausstellungen immer mehr zurückging, beschloss ich einige Möglichkeiten zu suchen, um den Handel zu beliefern.

ASien

2007 hatte ich die Idee: da schon viele Autopflegemittel in Flaschen a; 500 ml auf dem Markt waren, die „number one“ – Acrylversiegelung in Flaschen a; 200 ml abzufüllen. Da unsere Lackpflege ein Konzentrat war, konnte man, wenn man die Pflege mit Feuchtigkeit verarbeitete, bequem 3-4 Autos der Golf-Größe damit pflegen.
Dann entwickelte ich einen Verkaufskarton wo 12 Flaschen reinpassten.
Fertig war unsere Autopflege für den Handel.

Display

Das erste Mal stellte ich die Verkaufskartons 2007, auf der „Goodies“ in Ankum vor. Mittlerweile sind wir dort Stammaussteller und stellen dort 2 Mal im Jahr aus.
Das ist eine Einkaufsmesse für Discounter und Sonderpostenmärkte.
Angeboten habe ich die Verkaufskartons zu Staffelpreisen, ab 2 Kartons bis zu einer Abnahme von 1 Palette mit 100 Verkaufskartons.
Das war genau das Angebot für Sonderpostenmärkte und wir verkauften einige Paletten an diese Kunden.

Ausstellung-2

Die nächste Ausstellung, dieser Art, die „IAW“ im Frühjahr 2008, in Köln, war auch ein großer Erfolg. Dort verkauften wir, unter anderem, auch an Ebay- und Amazon-Händler.
Wir sind mittlerweile Stammaussteller auch auf dieser Ausstellung und stellen auch dort 2 Mal im Jahr aus.
Mittlerweile sind wir bei Sonderpostenmärkten, Online-. Ebay- und Amazon-Händlern sehr gut eingeführt und die meisten Händler bestellen immer wieder nach, da die „number one“ – Autopflege ein guter Umsatzträger ist und Ihre Kunden, durch die gute Qualität, immer wieder nachkaufen.

Mittlerweile bin ich 78 Jahre alt und es wurde langsam Zeit, dass ich mich zur Ruhe setze.
Über Herrn Wang lernte ich, Herrn Hu und seine Familie kennen, einen internationalen Investor aus China, der auch einen Wohnsitz in Toronto/Canada hat.
Dieser hatte vor, auf Empfehlung von Herrn Wang, unsere Firma zu übernehmen.
Im August haben Herr Hu und wir dann einen Vertrag, zum Kauf unserer Firma, abgeschlossen.
Dieser Vertrag wurde dann von Düsseldorfer Anwälten ins Rechtliche übertragen.
Am 4.Mai 2015 wurde dann die Firma, an die Investmentfirma von Herrn Hu, übergeben.

Ich war endlich Rentner.
Aber doch nicht ganz, denn ich hatte mich verpflichtet, 6 Monate, weiterhin, für die Firma, als Berater tätig zu sein, was mir riesigen Spaß macht, denn so schnell kann man nicht von heute auf morgen mit der Arbeit aufhören.

Zum Schluss wünsche ich mir, dass Herr Hu und seine Mitarbeiter, das Produkt „number one“ – Autopflege, weiter, in meinem Sinne, fortführt.

Osnabrück, den 18.8.2015.
Copyright by Manfred Horsch

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